Anfrage

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Mit Freude gemeinsam Neues lernen.

Team – kaum ein Bild trifft für diesen abstrakten Begriff besser zu als die Mannschaft eines Segelbootes. Hier treffen alle Voraussetzungen zu, die den begehrten Teamgeist entstehen lassen: Unterschiedlichste Persönlichkeiten, die gemeinsam dasselbe, herausfordernde und verheißungsvolle Ziel verfolgen, das einer allein nicht erreichen kann. Dabei kommt es darauf an, dass jeder seine Stärken bzw. Schwächen und die der anderen kennt, für einen Ausgleich sorgt und sich dabei an den anderen ausrichtet.

Deshalb haben sich Ende April 2022 fast alle aus dem Connetation-Team, allen voran Geschäftsführer und Skipper Michi Gebhart, einmal mehr an Bord begeben, um ihre Team- Fähigkeiten auf die Probe zu stellen. Auch, wenn unser Boot, die CC-One (https:// saas.connetation.at/), natürlich nur wenig mit den Hochleistungsyachten der Vendée Globe zu tun hat, wird Segeln neben dem Spaß für jeden zum kleinen Abenteuer. Denn Wetter, Wind und Seegang, Unachtsamkeiten und Fehler können selbst hier ernste Folgen haben.

Erst mehr Wasser von oben, dann Meerwasser von unten.

Am Freitag, den 22. April, machten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu früher Stunde getrennt auf die Anreise, ein Teil von Salzburg aus und ein Teil aus Wien. Ziel: Portopiccolo, ein privater Hafen in einem noblem Hotelresort in der Nähe von Triest. Die Fahrt durchs verregnete Kärnten nach Friaul konnte die Hoffnungen auf ein sonniges Wochenende nicht trüben. Gegen 11 Uhr vormittags fanden sich dann alle acht Crew-Members bei leichtem Nieselregen an Deck der CC-One zu einem kurzen Frühstück ein, bei dem erstmal die Anreise verdaut werden konnte.

Nach der Stärkung brachten wir unser Gepäck in die Apartments der Hotelanlage. Die Unterkünfte des Falisia Resorts können wir nur empfehlen - die geräumigen Wohn- und Schlafzimmer, die Balkone und der Blick auf den kleinen Hafen begeisterten alle. Das Wetter war noch durchwachsen, leichter Regen und kurzer Sonnenschein wechselten sich ab. Während ein Teil des Teams sich zur Erholung und zum Auspacken in die Zimmer zurückzog, ging es für den anderen Teil für eine kleine Ausfahrt aufs Meer.

Gegen 19:00 Uhr kamen wir erneut beim Boot zusammen, um uns auf den Weg zum Abendessen zu machen. Nur 5 Minuten vom Resortgelände entfernt kehrten wir ins vornehme Locanda Gaudemus ein, wo wir herzlich von unserem Kellner des Abends begrüßt wurden. Auch hier einmal mehr eine ehrliche Empfehlung: vom Ambiente, über den Service und bis zur Küche – ein Traum. Das Highlight des Abends war das mehrgängige Menü, das uns nach und nach zum Teilen und gemeinsamen Genießen serviert wurde. Angefangen von lokalen Fisch-Spezialitäten über herrlich garnierte Muscheln, ausgezeichneter Pasta und abgerundet mit erfrischendem Sorbet blieb uns aus kulinarischer Sicht nichts zu wünschen übrig.

Giganten des Meeres ganz nah.

Am nächsten Tag trafen wir uns alle gemeinsam bei der lokalen Bäckerei zum Team-Frühstück und besprachen die nächsten Aktivitäten. Das Wetter hatte sich mittlerweile gebessert, einzelne Sonnenstrahlen konnten die Wolkendecke beiseite drücken. Gestärkt und halbwegs munter machten wir uns also zum Ausflug nach Triest an Bord unseres Segelboots. Nach einer kurzen Einweisung zur Sicherheit und zum Umgang miteinander legten wir unter Aufsicht des Teamkapitäns, Michael Gebhart, vom Steg ab.

Außerhalb des Hafens erwartete uns eine Flaute mit spiegelglattem Wasser. Das war zwar für die weniger Seetauglichen unter uns angenehm, aber zum Segel setzen weniger geeignet. Also ging
es in gemütlichem Tempo angetrieben durch den Schiffsdiesel in Richtung Triest. Bereits nach ein paar Seemeilen konnten wir in der Ferne ein überdimensional großes Schiff ausmachen. Ein Blick ins Fernglas bestätigte die Vermutung: Es war ein amerikanischer Flugzeugträger. Nicht alle Tage kommt man an so einem Ungetüm des Meers vorbei, also wichen wir leicht von unserem geplanten Kurs ab, um einen näheren Blick darauf werfen zu können. In der Nähe der USS Harry Truman war der Wind stark genug, um kurz Segel zu setzen und uns wieder in Richtung Triest abfallen zu lassen.

Vorbei an der MSC Fantasia, einem gigantischen Kreuzfahrtschiff, konnten wir ohne Probleme im Yachthafen von Triest anlegen. Besonders beieindruckend: die vielen Lungenquallen in der Bucht und im Hafenwasser, die in großer Zahl durchs Wasser schwebten. Da mittlerweile der frühe Nachmittag angebrochen war, begaben wir uns ins EATaly, einem Lebensmittelmarkt mit verschiedensten Restaurants unter einem Dach. Kulinarisch wurden wir auch hier ausgezeichnet versorgt und teilten uns ein paar Teller mit verschiedenen “Tapas”-Gerichten lokaler Küche.

Lernen und Geniessen.

Ein kurzer Verdauungsspaziergang durch das Hafengebiet von Triest später waren wir auch schon wieder auf dem Wasserweg zurück. Wie schon bei der Hinfahrt wechselten wir den Steuermann bzw. die Steuerfrau am Ruder mehrmals durch, sodass die meisten einmal erlebten, wie sich das Steuern und Kurshalten anfühlt. Von dem Flugzeugträger nun weniger imponiert, konnten wir unsere Blicke über die Küste schweifen lassen, sahen das berühmte Schloss Miramare, die imposante Monte-Grisa-Kirche und lang gestreckte Muschelfarmen im Küstenwasser.

Der restliche Nachmittag stand dann zur freien Verfügung. Die einen trafen sich am Boot, die anderen statteten dem Beachclub eine Besuch ab oder ruhten sich im Hotel aus, bevor es am Abend gemeinsam in eine Pizzeria ging.

Am Sonntag stand nach einem gemütlichen Morgen schon wieder die Rückreise an. Wir hätten uns wärmeres Wetter gewünscht, aber konnten aus den Gegebenheiten das Beste machen. Es war schön und erfrischend, nach Zeiten von Lockdowns und Homeoffice wieder mal das fast vollständige Team beieinander zu haben und außerhalb der Arbeit Zeit miteinander zu verbringen. Bis nächstes Mal Portopiccolo, wir freuen uns jetzt schon!

 

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